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Risiken und Nebenwirkungen

Nebenwirkungen und Komplikationen können bei jedem hornhautchirurgischem Eingriff auftreten.
Es kann nicht garantiert werden, dass in allen Fällen die Fehlsichtigkeit vollständig korrigiert wird und dass eine Fernbrille völlig überflüssig wird, doch ist die Brille auf jeden Fall wesentlich schwächer als vor dem Eingriff. Je geringer die Hornhautverkrümmung und die Fehlsichtigkeit war, umso größer die Chance, dass nach der Operation keine Fernbrille mehr benötigt wird.
Aufgrund von Veränderungen der Hornhautverkrümmung (Regression) oder einem Augenlängenwachstum (Progression) kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein gewisser Teil der Fehlsichtigkeit innerhalb von Monaten oder Jahren nach der OP zurückkehrt.
Grundsätzlich können ein bis zwei Tage nach der Operation Schmerzen auftreten und es besteht die Gefahr von Unter- und Überkorrekturen. Die Sehschärfe kann durch den Heilungsverlauf schwanken und innerhalb von einem halben Jahr nach dem Eingriff kann besonders beim nächtlichen Autofahren mit Gegenverkehr, eine erhöhte Blendungs- und Lichtempfindlichkeit auftreten. Darüber hinaus kann es in sehr seltenen Fällen zu Hornhautvernarbungen oder vorübergehenden leichten Hornhauttrübungen kommen. Im Zusammenhang mit erhöhter UV-Lichtbestrahlung kann es bei entsprechend veranlagten Patienten zu einer deutlichen Verminderung des Sehvermögens führen. Durch einen zweiten Eingriff (PTK) können selten auftretende, stärkere Narben, wieder entfernt werden. Vereinzelt muss durch eine Hornhauttransplantation die Sehkraft wieder hergestellt werden.